
Fridays for Future ruft zur gemeinsamen Demo auf - und setzt damit ein Zeichen für eine zukunftsorientierte und sichere Energiepolitik
Seit die neue Bundesregierung im Amt ist und damit das Wirtschaftsministerium von Katherina Reiche geführt wird, verfehlen deren Pläne die Klimaziele ständig. Anstatt weiterhin in erneuerbare Energien zu investieren und damit Sicherheit für Mieter*innen, Unternehmen und die unabhängige Energiezufuhr zu schaffen, investiert die Wirtschaftsfreundin Reiche weiterhin in Lobbygeschäfte von Öl und Gas.
Deshalb ruft die Fridays for Future Ortsgruppe Wilhelmshaven/Friesland zur gemeinsamen Demo an diesem Freitag, 24.04 um 15 Uhr auf der Rambla auf und schließt sich damit der deutschlandweiten Aktion für diesen Tag an.
“Die neue Wirtschaftspolitik von Katherina Reiche ist nicht nur ein riesiger Lobbydeal mit fossilen Unternehmen, sondern vor allem ein ständiger Rückschritt in der Energie- und Wärmewende. Reiche begräbt jeglichen Fortschritt unter dreckigen Gasgeschäften mit ihren Lobbyfreunden.” sagt Wenke Mona Oltmanns von Fridays for Future Wilhelmshaven/Friesland.
Die Ortsgruppe fordert daher: Katherina, es reicht! Es müssen jetzt die Weichen für eine zukunftssichere Energiepolitik geschaffen werden. Das impliziert den Abbau fossiler Abhängigkeiten und eine Politik, die konsequenten Klimaschutz voran bringt und damit auch sozial gerecht bleibt.
“Es nützt uns nichts, die Energie- und Wärmewende für einige wenige zu planen. Denn es betrifft uns alle - direkt! Davon hängen unsere Mietpreise ab, die wirtschaftliche Sicherheit und nicht zuletzt der Schutz unseres Klimas.” stellt Janno Albrecht aus der Ortsgruppe klar. “Wir sehen doch jetzt schon, wie die Klimakrise immer rasanter wird und uns sogar mittlerweile direkt betrifft.“
Damit geht Janno auf die verheerenden Überschwemmungen und Dürremonate Deutschlands in den letzten Jahren ein und vor allem auf eine kürzlich veröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft und des Versicherers ERGO, die im neuen Klimarisikoindex feststellen: Wilhelmshaven ist deutschlandweit vom Klimawandel am stärksten betroffene. (Wir berichteten)
Und zusätzlich zeigen uns jetzt schon die steigenden Öl- und Benzinpreise, wie abhängig wir von fossilen Energieträgern und damit von autoritären Regimen sind.
“Diese Abhängigkeit ist kein Zustand, der bleiben kann." fordert Finja Maschigefski. "Unsere Politik muss jetzt die Verantwortung übernehmen - erneuerbare Energien müssen jetzt ausgebaut werden, um uns aus einer teuren und unsicheren Abhängigkeit zu holen.”
Deshalb gehen wir am Freitag deutschlandweit und auch in Wilhelmshaven auf die Straßen. Um 15 Uhr soll es auf der Rambla beginnen und von dort aus durch die Innenstadt zum Südstrand für die Endkundgebung gehen.
Die Ortsgruppe fordert: Wir brauchen jetzt einen sozial gerechten Klimaschutz, eine starke Energiewende und eine Politik, die dafür Verantwortung übernimmt. Und genau dafür werden wir gemeinsam laut!